YouTube vs. Facebook – Krieg der … Videos?
Viele Jahre lang hatte YouTube keinen nennenswerten echten Konkurrenten.

Im September dieses Jahres besuchten 19,33 Mio. polnische Internetnutzer die Plattform und kamen dabei auf mehr als eine Milliarde Seitenaufrufe. Jeder von ihnen verbrachte dort im Schnitt 2 Stunden, 32 Minuten und 50 Sekunden! Kein Wunder, dass auch Zuckerbergs Portal es möglich machte, Videos direkt auf der eigenen Plattform zu veröffentlichen. Trotzdem teilten die an YouTube gewöhnten Nutzer weiterhin externe Links zu Videos, statt sie direkt bei Facebook hochzuladen. Facebooks Management beschloss, es den Nutzern schwerer zu machen, Videos zu teilen, die bei der Konkurrenz veröffentlicht wurden – darum lassen sie sich seit einiger Zeit nicht mehr innerhalb der Plattform ansehen. Wer auf das Vorschaubild eines YouTube-Videos klickt, wird automatisch in einen neuen Browser-Tab weitergeleitet. Man könnte meinen, das sei ein Schuss ins eigene Knie – mit diesem Schritt wirft Mark Zuckerberg seine Nutzer quasi aus seiner eigenen Plattform hinaus und direkt zur Konkurrenz.
Normalsterbliche sind für die Plattform allerdings nicht so wichtig wie Werbetreibende, also Unternehmen, die eigene Fanpages betreiben – ihnen liegt daran, Traffic und Engagement in den eigenen Kanälen zu halten, also werden sie Multimedia-Inhalte häufiger direkt auf Facebook teilen.
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