Wie machst du ein Instagram-taugliches Foto?
Ein paar Tipps, wie du ein perfektes Instagram-Profil aufbaust.

Instagram ist eine Plattform, auf der das Bild dominiert. Wenn du dort Marketing betreiben willst, musst du darauf achten, dass dein Foto nicht hinter dem zurückbleibt, was gewöhnliche Nutzer und vor allem Influencer täglich posten. Wenn du wirklich Einfluss auf deine Zielgruppe haben willst, sollten deine Posts inspirierend sein und jeder künstlerischen Seele gefallen.
Von Fotomontagen, Grafiken oder Text auf Fotos raten wir deshalb ab. Das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ trifft auf Instagram absolut zu. Anders als man denkt, musst du kein professionelles Studio und keinen Fotografen engagieren, um ein ästhetisches „Instafoto“ zu machen. Was brauchst du also?
- Ein Smartphone mit guter Kamera
- Gutes Licht (z. B. Tageslicht)
- Eine einfache, kostenlose App zur Bildbearbeitung
Darauf solltest du zuerst achten:

Was ist auf dem Foto?
Warum machst du dieses Foto? Wahrscheinlich gefällt dir, was du siehst, und du willst den Moment festhalten. Konzentrier dich kurz und prüf, was im Bildausschnitt ist. Vielleicht ist da etwas, das nicht sein muss, oder du schneidest einen Gegenstand/eine Person ab, der oder die das Hauptmotiv sein soll.
Ist alles sauber?
Darauf achte ich besonders, wenn ich ein Produkt in einem geschlossenen Raum in starker Nahaufnahme fotografiere. Du fotografierst vor einer schmutzigen Wand? Das sieht nicht besonders gut aus – such dir eine andere Stelle an der Wand oder retuschiere die Flecken im Editor. Eine leichte Korrektur an so einem Bildelement ist nichts Schlimmes. Staub auf einem Möbelstück, einem Spiegel oder einem Bilderrahmen? Wisch ihn weg, dann sparst du dir spätere Korrekturen.
Erleuchte mich!
In einem geschlossenen Raum mit schwacher Beleuchtung schafft es selbst das neueste iPhone nicht! Sorg dafür, dass der Raum mit natürlichem oder künstlichem, aber weißem (nicht gelb-orangem!) Licht beleuchtet ist. So gewinnst du an Qualität und sparst dir Arbeit bei der Bearbeitung.
Filter die Filter
Durch die Bearbeitung geben wir einem Foto seinen Charakter. Ein Bild kann romantisch oder New School sein, dramatisch oder wie mit einer Analogkamera aus Omas Schrank aufgenommen. Denk aber daran: Wenn du ein Profil betreust, lohnt es sich, dich für eine einheitliche Ästhetik zu entscheiden und auf allen Fotos einen ähnlichen Effekt zu verwenden. So wirkt das Profil professionell und die hochgeladenen Fotos wirken durchdacht.
Kennst du Lightroom? Das ist eine (in der Smartphone-Version) kostenlose App, die viele Möglichkeiten bei der Bearbeitung bietet. Ich habe selbst eine Weile gebraucht, um alle Funktionen zu durchschauen, aber es hat sich gelohnt.
Dort kannst du auch sogenannte Presets, also gespeicherte Bildeinstellungen in einem einzigen Filter, erstellen. Nachdem du eins angewendet hast, ändere die Werte minimal, um die Einstellungen an das Foto anzupassen. So entsteht auf Basis eines ausgewählten Presets ein einheitlicher Feed auf Instagram. Du kannst Presets auch von Leuten kaufen, die in diesem Programm mehr Skills haben. Ich persönlich nutze ein paar kostenlose, die ich im Internet gefunden habe, oder passe sie nach meinem Geschmack an. Für weniger Fortgeschrittene gibt es auch VSCO, das ich noch im letzten Jahr regelmäßig genutzt habe. Zu den besseren Apps gehören außerdem Photoshop Express und Facetune, die schon in der kostenlosen Version viele Möglichkeiten bei der Retusche bieten.

Neben diesen vier Apps findest du jede Menge weitere, die du testen kannst, um die Option zu wählen, die deinen persönlichen Vorlieben entspricht.
Unten siehst du Beispiele für Fotos, die in verschiedenen Stilen bearbeitet wurden:





Für ein gutes Foto oder die Planung eines Feeds für eine Marke musst du mehr Zeit investieren, als es anfangs scheint. Manchmal achten wir nicht auf die Details, und genau da steckt der Teufel. Übung macht den Meister, also schnapp dir dein Smartphone und mach deine ersten Instafotos. Such deinen eigenen Stil und deine eigene Vision für das Produkt – mit der Zeit wirst du ganz sicher Fortschritte sehen.
Denk aber daran, dass Fotografie ein gewisses Händchen braucht. Wenn du trotz vieler Versuche mit deinen Ergebnissen nicht zufrieden bist, melde dich bei uns. Du kannst eine Schulung, eine Beratung oder ein Produktshooting buchen. Wir helfen dir, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

